Mailand Nosedo Kläranlage

  • Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size
Home Geschichte
Nosedo Kläranlage - Geschichte

Entstehung und Entwicklung der Anlage

Die Kläranlage in Nosedo ist die erste und größte Aufbereitungsanlage der städtischen Abwässer, die im Südosten Mailands auf einem Areal zwischen dem bebauten Stadtgebiet und dem weitläufigen, wasserreichen Geländestreifen am südlichen Stadtrand in Nähe des Klosters Chiaravalle entstanden ist.

Es handelt sich um ein unter landschaftlichem und kulturellem Aspekt hochinteressantes Gebiet mit einem stark verzweigten, aus Bächen, Rinnsalen und Steigquellen bestehenden Gewässernetz, dessen Geschichte an die langwierige Sanierung und territoriale Neuordnung anknüpft, die von den Zisterzienser Mönchen durchgeführt wurde.

Das erste Modul, mit dessen Bau im Mai 2001 begonnen wurde und das mit einer 300.000 Einwohnerwerten entsprechenden Leistung ausgelegt ist, wurde am 22. April 2003 in Betrieb genommen (die Einweihung fand am 13. Mai 2003 statt). Das zweite Modul, das die Aufbereitungsleistung auf 600. - 700.000 Einwohnerwerte ausbaute, wurde am 31. Januar 2004 in Betrieb genommen. Das Klärwerk in seiner Gesamtheit ist seit dem 30. Oktober 2004 (3 Monate vor der Vertragsfrist) voll ausgelastet in Betrieb.

Das Werk bildet den abschließenden Baustein einer komplexen Auffanganlage der aus dem mittelöstlichen Stadtgebiet Mailands stammenden Abwässer und weist eine 1.250.000 Einwohnerwerten entsprechende Aufbereitungsleistung aus.

Im Rahmen der Projektfinanzierungsoperation der Anlage in Nosedo treten zwei Großbanken als Finanzierungsträger in Erscheinung: Banca Intesa und The Royal Bank of Scotland.

Die Gemeinschaft der konzessionierten Unternehmen finanziert mehr als 50% des Bauwerks im Hinblick auf den 16-jährigen Betrieb der Anlage, die dann in tadellosem Wartungszustand wieder der Stadt übergeben wird.